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Einreisebestimmungen für Hunde nach Frankreich

Hund am Strand in Frankreich

Hund am Strand in Frankreich
© Volker Glätsch | Pixabay

Frankreich ist für die meisten Hunderassen ein sehr gastfreundliches Land. Dennoch sind die Einreisebestimmungen für Hunde nach Frankreich zu beachten, die nicht nur für den Aufenthalt im Land selbst, sondern auch für den Transit gelten. Durch die Mitgliedschaft Frankreichs in der Europäischen Gemeinschaft wird der Reiseverkehr durch die "Regelung für die Verbringung von Hunden, Katzen und Frettchen sowohl zwischen den Mitgliedstaaten als auch aus Drittländern in die EU" geregelt. Welche Vorschriften bei der Einreise  mit Hund nach Frankreich zu beachten ist, erfahren Sie hier.

EU Heimtierausweis für die Einreise mit Hund nach Frankreich

Vorschrift ist ein vom Tierarzt nach den jeweils gültigen EU-Regelungen ausgefüllter EU-Heimtierpass für jeden einreisenden Hund. Dieser dient der Identifizierung des Tieres sowie dem Nachweis, dass die vorgeschriebene Tollwutimpfung erfolgt ist.

Microchip oder Tätowierung

Jeder Hund muss geschipt oder tätowiert sein, sodass er zweifelsfrei identifizierbar ist. Chip- oder Täto-Nummer müssen im EU-Heimtierausweis dokumentiert sein. Eine Tätowierung wird nur noch akzeptiert, sofern diese vor dem 3. Juli 2011 durchgeführt wurde und eindeutig lesbar ist.

Tollwutimpfung

Urlaub mit Hund an der Cote d\'Azur
Cote d’Azur - Villefranche-sur-Mer
© LiliGraphie - Fotolia.com

Eine gültige Tollwutimpfung ist ebenfalls Pflicht.  Dabei ist zu beachten, dass erst 21 Tage nach der Erstimpfung ein ausreichender Impfschutz aufgebaut ist. Deshalb ist eine Einreise mit dem Hund nach Frankreich auch erst nach dieser Frist möglich. Das gilt auch für sehr junge Welpen.

Die Auffrischung darf maximal 1 Jahr nach der letzten Impfung erfolgt sein. Tollwutimpfungen mit 3-jähriger Gültigkeit werden ebenfalls anerkannt, sofern der Impfstoff mit einem entsprechenden Vermerk im EU-Heimtierpass eingetragen ist.

Einfuhr potenziell gefährlicher Hunderassen nach Frankreich

Sogenannte Kampfhunde werden in zwei Kategorien eingeteilt. Zur Kategorie I zählen alle Hunde, deren Merkmale denen eines Staffordshire Terriers oder eines American Staffordshire Terriers – im Allgemeinen als Pitbulls bezeichnet -, eines Tosas oder Mastiffs gleichen und die nicht in einem von der FCI-anerkannten Zuchtbuch eingetragen sind. Sie dürfen nicht nach Frankreich eingeführt oder verbracht werden. Sollte jemand einen Hund der 1. Kategorie ohne entsprechenden Eintrag ins Stammbuch über Frankreichs Grenzen bringen, so macht er sich strafbar.

Falls ein Hund der eben genannten Rassen eine FCI-Ahnentafel besitzt, so zählt er zur Kategorie II. Zu dieser Kategorie gehören auch Rottweiler und morphologisch ähnliche Tiere, wobei bei diesen keine FCI-Ahnentafel verlangt wird.

Hunde der Kategorie 2 müssen in Frankreich stets von einer volljährigen Person geführt werden. Maulkorb und Leine sind auf öffentlichen Plätzen und Wegen Pflicht. Das Mitnehmen dieser Hunde in öffentliche Einrichtungen und Verkehrsmittel ist verboten.

Hunde der Rassen Dobermann und  Deutsche Doggen werden in keine der Kategorien eingeordnet. Es wird lediglich empfohlen, sie mit Maulkorb und Leine zu führen. Bei weiteren Fragen – besonders bezüglich der Einfuhr bestimmter Hunderassen – wendet man sich entweder an die Landwirtschaftsabteilung der französischen Botschaft oder aber direkt an das Landwirtschaftsministerium Frankreichs. Auch der Zoll kann oft weiterhelfen. Weitere Informationen auf der Webseite der französischen Botschaft.

Neben den Gesundheitsvorschriften sollte man sich auch mit den Regelungen der Fluggesellschaften vertraut machen, sofern man mit dem Hund per Flugzeug nach Frankreich einreisen möchte.

Längere Aufenthalte in Frankreich

Wer sich länger als drei Monate in Frankreich aufhalten möchte, der muss seinen Hund – gleichgültig, welcher Rasse er angehört - offiziell identifizieren sowie in ein innerstaatliches Register eintragen lassen.

Baden mit Hund an französischen Stränden

Bade-Urlaub mit Hund in Frankreich setzt die Überlegung voraus, ob man seinen vierbeinigen Freund mit an den Strand nehmen darf. Die Mehrzahl der überwachten Strände spricht ein Hundeverbot aus. An nicht überwachten Stränden werden Hunde toleriert. Aber auch hier sollte es selbstverständlich sein, dass Sie als Hundehalter die Hinterlassenschaften Ihres Vierbeiners beseitigen. Wer sich genau darüber informieren möchte, an welchem Badestrand Hunde erlaubt sind, findet in den Touristenbüros vor Ort entsprechende Informationen oder aber im Internet unter www.frenchtoutou.com. Die Liste auf der Webseite stammt zwar aus 2007, dürfte aber im Wesentlichen noch gültig sein.

Was den Leinenzwang anbelangt, so sollte jeder Hundebesitzer verantwortungsvoll mit dieser Aufgabe umgehen und die regionalen Bestimmungen beachten, wobei die Erfahrung lehrt, dass außerhalb großer Städte die meisten Franzosen ihren Hund frei laufen lassen.



© * Foto oben: Lana, Lukrecja | Dreamstime.com

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