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Populäre französische Hunderassen
Frankreich ist Paris, Eifelturm, Rotwein und Meer. So denken viele
Menschen, die in diesem schönen Land bereits einmal Urlaub gemacht
haben. Die Erinnerung schweift zurück an das Elsass, mit dem
hervorragenden Essen, an die Cote d'Azur mit den herrlichen Stränden, an
Paris mit dem Louvre und der Monalisa. Doch Frankreich ist mehr. Frankreich ist die Wiege einiger großartiger Hunderassen, die bis heute eine herausragende Bedeutung für die Hundewelt haben.
Berger de Brie – Briard
Eine weitere Hunderasse französischer Herkunft ist der Berger de Brie –
kurz auch Briard genannt. Wie sein Name schon ahnen lässt, gehört auch
der Briard zur Familie der Schäferhunde. Er ist aus einer Kreuzung der
französischen Hunderassen „Barbet“ und „Berger de Picardie“ (Picard),
der weiter oben schon beschrieben wurde, hervorgegangen. Der Barbet gilt
übrigens als Urahn des heutigen Pudels) und hat die Wasserfreudigkeit
des Briard mit in die „Ehe“ gebracht.
Im 18. Jahrhundert taucht erstmals der „Chien de berger de Brie“ in der
französischen Literatur auf. Seine Bestimmung war es, Schafherden zu
hüten und zu beschützen. So achtete man bei der Zucht auf Eigenschaften
wie Temperament, Wachsamkeit und Schutztrieb.
Sein Körperbau unterstützt diese Aufgabe hervorragend. Mit bis zu 70 cm
Größe und 30-35 kg Körpergewicht ist er ideal ausgestattet. Es gibt den
Briard mit braunem, grauen oder schwarzen langem Fell.
Berger de Picardie
Die Heimat des Berger de Picardie – kurz genannt – ist im Nordwesten Frankreichs. Er gehört zur Familie der weit verbreiteten Schäferhunde: Deutscher Schäferhund, Belgischer Schäferhund, Schweizer Schäferhund. Angeblich reichen seine Vorfahren bis in die Zeit der Kelten ins 9. Jahrhundert.
Im 20. Jahrhundert geriet der Picard in Vergessenheit, was die Qualität der Züchtung sehr beeinträchtigte. Erst in jüngerer Zeit haben sich auf den Berger de Picardie einige Hundezüchter spezialisiert und anerkannte Zuchterfolge erreicht.
Der Bestimmung nach ist diese Rasse ein Hund zum Schafe Hüten (franz. Berger – Hirte), also ein Schäferhund. Sei Körperbau mit bis zu 65 cm Schulterhöhe macht ihn dafür besonders geeignet. Sein Gewicht mit bis zu 30 kg bietet genügend Kraftreserven für eine ausdauernde Tätigkeit. Sein Fell lässt auf die Wettergegebenheit seiner Herkunftsregion in Frankreich schließen. Ein dichtes, meist graues mit weißen Strähnen meliertes bzw. dunkel gestromtes, mittellanges und wetterfestes Fell.
Sein Charakter ist mit „eigenwillig“ gut zu umschreiben. Trotzdem ist es mit etwas Geduld ohne weiteres möglich, diesen Hund zu einem treuen und gehorsamen Begleithund zu erziehen.
Bichon frisé
Zwar von französischer Herkunft, aber doch mit ganz anderer Bestimmung ist der „Bichon frisé.“ In erster Linie ist dieser kleine Franzose kein Arbeits- sondern ein Gesellschaftshund. Angeblich gehen seine Vorfahren bis zu den alten Ägyptern zurück. Durch die Jahrhunderte war diese Rasse als Begleit- und Spielhunde der Adeligen und Fürsten in Gebrauch. In Deutschland ist der Bichon erst Mitte des 20. Jahrhunderts gezüchtet worden.
Er wird meist 25 - 30 cm groß und ist mit einem Körpergewicht zwischen 5 und 7 kg zu den Leichtgewichten zu zählen. Das Fell ist rein weiß und kann bis zu 10 cm lang werden. Es hat die typischen Korkenzieherlocken.
Sie möchten mehr über die französischen Hunderassen erfahren?
Dann empfehlen wir Ihnen als interessante Reiseliteratur ein fundiertes Buch über den Briard, Bichon frisé-Bücher oder andere interessante Hunderatgeber vom Hundebuch-Experten hundefreunde24.de.
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